Wohnraumgestaltung im futuristischen Stil

Für manche Menschen unter uns ist es ein Lebenstraum, sich die eigenen vier Wände so einzurichten, dass sie zum eigenen Lieblingshobby passen. Ein Pferdefreund zieht beispielsweise gerne auf den Bauernhof oder leistet sich zumindest gerne ein Haus mit einer Unterbringungsmöglichkeit für sein Tier. Fans der 50er Jahre suchen auf Flohmärkten und in Onlineauktionshäusern nach Möbeln und Dekorationselementen für ihre Wohnung. Und wie sehen die vier Wände von Weltraumfanatikern aus?

Wir haben wirklich jemanden gefunden, der seine Wohnung ganz im Zeichen von Star Wars eingerichtet hat. Bastian N., der in Mainz lebt. Bei ihm ist die Wohnraumgestaltung recht futuristisch gehalten: Er hat seine Wände in kühlen Blautönen, in Weiß oder teilweise sogar in Schwarz und Silber gestrichen und Möbel gewählt, deren Hauptbestandteile aus Metall oder Schwarzem Furnier bestehen. An einer seiner Wohnzimmerwände ist ein großer Plasmafernseher aufgehängt, mit dem er sich gemeinsam mit Freunden seine Lieblingsfilme anschaut.

Klare, einfache Linien ohne viel Dekoration, so könnte man seinen Einrichtungsstil beschreiben. „Ich mag es so, es sieht alles sehr geordnet aus. Das brauche ich irgendwie. Hinzu kommt dann aber noch die persönliche Komponente mit den vielen Weltraum-Sachen. Sonst wäre das Ganze vielleicht auch ein wenig zu steril. Bei ihm ist fast alles im Weltraum-Stil eingerichtet. So besitzt er zum Beispiel kein gewöhnliches Telefon, sondern eines, das aussieht, wie ein Raumschiff. In seinem Schlafzimmer hat er ein kleines Heimplanetarium, das ihm die Sterne an die Wand zaubert.

Bastian hat auch einen Beruf gewählt, bei dem er viel mit dem Weltraum zu tun hat: Er studiert Physik und möchte sich später auf den Bereich der Astrophysik spezialisieren. Nur mit der Partnerwahl tut er sich schwer. „Ich habe bisher wenige Frauen getroffen, die sich genauso für Physik begeistern können, wie ich es tue. Dabei wünsche ich mir gar keine Physikfanatikerin als Freundin, sondern einfach nur eine Frau, die mein Hobby toleriert, so wie ich ihres tolerieren würde.“