Orbview

Orbview ist der erste Erdbeobachtungssatellit, der privat entwickelt und eingesetzt wurde. Die Orbview-Satelliten stellen eine ganze Serie dar und wurden entwickelt von dem Unternehmen „Orbital Image Corporation.“

Hier die wichtigsten Facts zu der Orbview-Serie:

April 1995: Orbview-1 startet in den Weltraum. Zum Zweck von Unwetterwarnung und eines Wetterwarnsystems bzw. zu Wetterbeobachtungszwecken arbeitet der Sensor von Orbview-1 auf monochromatischen Gebiet.

1997: Orbview-2 gilt als der erste Satellit, der Meeres- und Landszenerien beobachtet und auswertet. Darunter fallen beispielsweise Farbaufnahmen. Vor allem wichtig war Orbview-2 für die NASA. Vor allem in Sachen Klimawandel und Klimaveränderung sind die Ergebnisse des Orbview-2 Satelliten von großer Bedeutung. Acht Kanäle und einem multispektralen Bildmodus zeichnen den Satelliten aus.

2003: Orbview-3 zeigt den Forschern Bilder über fünf Kanäle. Zum Einsatz kommen die Ergebnisse für die Telekommunikation, die Geoinformatik, die Landwirtschaft, etc.
2001: Es ist das Jahr des Scheiterns von Orbview-4, der aufgrund von Mängeln keinen Orbit erreichen kann.

2008: Da GeoEye Orbimage übernommen hat, heißt Orbview-5 nun GeoEye-1. Dieser Beobachtungssatellit kann Farbbilder mit einer Ortsauflösung von weniger als 0,5 m aufnehmen. Täglich kann GeoEye-1 eine Fläche in der Größenordnung Deutschlands umfassen. Google gehört zum Beispiel zu den Unternehmen, die einen Nutzen aus diesem Satelliten ziehen. Die Lebensdauer des Satelliten wird auf das Jahr 2015 datiert. In Planung ist GeoEye-2, der 2012 zur Anwendung kommen soll.

Erdbeobachtungssatelliten sind deshalb so wichtig, weil das alltägliche Leben aller (sowie Privatpersonen und Unternehmen) damit in Berührung gerät. Telekommunikation, Wetter, globale Finanzsysteme sind auf diese Technologien angewiesen. Vor allem im Hinblick auf klimatische Veränderungen liegt es auf der Hand, strengste Beobachtungen durchzuführen, wie sich Meere, die Gletscher, die Landflächen, etc. verhalten.

So kann man auch über Satelliten feststellen, ob sich die Bemühungen der EU langfristig lohnen und ob der Aufruf, Schadstoffemissionen zu senken, wirklich das Klima noch beeinflussen kann. Experten fordern derzeit, nicht mehr auf Vermeidung von CO2 zu pochen, sondern Adaption zu betreiben, um das schlimmste abzuwenden. Mithilfe von Erdbeobachtungssatelliten lässt sich langfristig feststellen, ob die Bemühungen fruchten oder nicht.