DLR

Wenn man einen kleinen Jungen fragt, was er einmal werden möchte, dann ist die Antwort oft: „Pilot“ oder „Feuerwehrmann“. Warum diese Antworten immer ähnlich sind, das ist letzten Endes schwer zu beantworten. Die Realität sieht in den späteren Jahren dann aber oft anders aus: Denn viele schaffen den Aufnahmetest beim DRL nicht. DLR ist das deutsche Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt. In Punkt Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr ist der DLR also der Ansprechpartner in der Bundesrepublik. Schwerpunkte der Forschung sind Verkehrs- und Energieforschung und Technologien.

Beim DLR sind über 6000 Mitarbeiter beschäftigt. Des Weiteren setzt es sich aus fast 30 eigenständigen Instituten zusammen, u.a. mit den Standorten Köln, Berlin, Bonn, Braunschweig, etc. Außerdem ist der DLR im Ausland in den folgenden Städten vertreten: Brüssel, Paris und Washington D.C.

Die Mission des DLR umfasst somit die Erforschung von Erde und Sonnensystem, die Forschung für den Erhalt der Umwelt sowie die Entwicklung umweltverträglicher Technologien zur Steigerung der Mobilität sowie für Kommunikation und Sicherheit.

Derzeit im Fokus der Medien: Das neue Institut für Solarforschung.  Hiermit beabsichtigt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, in Punkto solarthermische Kraftwerksentwicklung in Europa Pionierarbeit zu leisten. Durch die Nutzung der Solarwärme soll Strom gewonnen werden, ohne Schadstoffemissionen freizusetzen. Dieser Exportmarkt wird allgemein als viel versprechend eingestuft. Zusammen mit der FH Aachen und der RWTH Aachen arbeitet der DLR intensiv an diesem Projekt.

Alle Hände voll zu tun hat der DLR derzeit mit der Aschewolke, die den Flugverkehr massiv beeinträchtigt. Messflugzeuge des DLR sollen über die Aschekonzentration Auskunft geben. Die Aschewolke hat sogar, laut DLR massive Auswirkungen auf den Weltraum. So haben Forscher in Kratern auf dem Mars Vulkanasche-Ablagerungen feststellen können. Zahlreiche Flugpassagiere wurden von den Beeinträchtigungen des Flugverkehrs massiv beeinträchtigt. Die Auswirkungen für Passagiere sind zwar jetzt überstanden, dennoch wird der wirtschaftliche Schaden auf fünf Milliarden Dollar eingeschätzt. Die Lufthansa fordert daher bei der Flugaufsichtsbehörde jetzt Entschädigungen für das Flugverbot, was laut Lufthansa und anderen Airlines zu übertrieben durchgesetzt wurde.